Kraftvoll, dynamisch, in ihrer lichten Erscheinung und äußeren Form mitunter an sakrale Objekte und Tafeln erinnernd – so präsentieren sich die Arbeiten von Norbert Schmitt. Seine Gemälde und Assemblagen, die nicht nur das künstlerische Spektrum des 1972 in Mainz geborenen Malers und Plastikers erschließen, sondern gleichzeitig auch seine intensive Auseinandersetzung "mit dem Fremden in anderen Kulturen" und der Geistesgeschichte des Abendlandes offenbaren. Markantestes Merkmal von Norbert Schmitts Schaffen ist dabei das – konzeptionelle und formale – Arbeiten mit Schichten, die er mit Hilfe von Farben, Spachtelmasse und Textilien auf unterschiedliche Untergründe aufbaut.

Schichten als Erlebnis- und Erkenntnisebenen, Sinnbilder, die man im wahrsten Sinne „be-greifen“ kann: in Norbert Schmitts Assemblagen findet sich beides. So baut er seine zur Kleinskulptur tendierenden Objekte aus Holz, Textilien und Farbe auf, fügt er in der Folge geometrische Grundformen zu organisch wirkenden Kunstgebilden zusammen. Anders als in seiner Malerei nimmt er hierbei die Farbe zugunsten der Form zurück – "Die Farbe soll beim Betrachter entstehen", erklärt der Künstler – und verleiht seinen Assemblagen nicht zuletzt dadurch den Charakter kultischer Objekte: In sich ruhend und gleichzeitig voller impulsiver Kraft, manifestiert sich in ihnen zugleich Schmitts Fähigkeit, auf eindringlich-subtile Weise abstrakte und gegenständliche Elemente formal zu verdichten.

Dieses subtil-verdichtende Zusammenführen prägt auch seine großformatigen Tableaus. Dabei scheint es, als ob Norbert Schmitts Bilder den Betrachter suchen, um ihm erst als Wahrnehmendem ihr vielschichtiges Wesen zwischen äußerer und innerer Wirklichkeit offenzulegen. Mehr noch als in seinen Assemblagen verbindet Schmitt daher in seiner Malerei Sehnsuchtsskizzen der Menschheit, eigene Beobachtungen und Konstrukte der Moderne zu universellen, ebenso eigenwilligen wie fesselnden Bildwelten. Geprägt von halbtransparenten Farbschichten, die den Betrachter förmlich anzuziehen scheinen, und Konturen, Linien und Strukturen, die sich zurücknehmen, um ihm an anderer Stelle entgegenzudrängen, erschafft der Künstler mit seinen Gemälden in sich geschlossene Mikrokosmen zwischen Abstraktion und symbolhaftem Naturalismus. Das Spiel mit den Urelementen und der intuitive Einsatz von Farb- und Textilschichten sind hierbei bewusster Teil des Entstehungsprozesses: "Das Wesentliche", beschreibt Norbert Schmitt selbst diesen Vorgang , "passiert eigentlich während der Schaffensphase. Ich überlasse meine Malerei dem Spiel der Kräfte und somit wird der Prozess zu einem meditativen Vorgang".

Norbert Schmitt - Biographisches

Geboren 1972 in Mainz, beschäftigt sich Norbert Schmitt von 1992 bis 1997 intensiv mit Malerei, Bildhauerei und Geisteswissenschaften. Es folgen zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 1997 bis 1998 lebt Norbert Schmitt in Italien. Während dieser Zeit hält er sich zudem in den USA, in Mexiko, Guatemala und Spanien auf. Seit 2009 lebt und arbeitet der Künstler am Hochrhein und in Prag.

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Spuren in Farbe, Form und Fläche

Der Mensch Norbert Schmitt, 1972 in Mainz geboren, hat sich der Vielseitigkeit verschrieben. Der Maler und Plastiker fühlt sich in vielen Ländern zu Hause. Seine zahlreichen Eindrücke verschiedenster Kulturen hat er offensichtlich auch in seiner Kunst verarbeitet. Diesen Eindruck gewinnt man jedenfalls beim Betrachten seiner Bilder.

Aber es ist keine leichte Muse, die er dem Betrachter anbietet. Der Abstraktionsgrad der Gemälde zwingt zu einer Auseinandersetzung mit den Bildstrukturen. Erst dann erschließt sich das Geschaute.

Gleich einer kartographischen Landschaft liegen Schichten von Linien und Flächen übereinander. Vorwiegend ziehen sich weiche, chromatisch abgestufte Farbelemente über die Oberfläche. Der netzartige Aufbau zwingt den Betrachter förmlich in seinen Bann. Dynamische Wege - teils lasierend oder opak - erzeugen eine Polarität von Raum und Fläche.

Schmitt ist ein Spurensucher par excellence. Die Auflösung konkreter Dinge ins Amorphe erfordert einen ständigen Austausch von äußerer und innerer Wirklichkeit. „Das Wesentliche passiert eigentlich während der Schaffensphase“, beteuert Schmitt, „ich überlasse meine Malerei dem Spiel der Kräfte und somit wird der Prozess zu einem meditativen Vorgang“.

Hier und da lassen sich im Ansatz Zeichen oder Symbole aus verschiedenen Kulturen erkennen, wie auch einige Titel der Bilder verraten: Schleier der Isis, Zauberwald oder Das Sonnenrad.

Einen besonderen Reiz besitzen einige reliefartige Exponate, die auf handgeschöpftem Büttenpapier entstanden sind und in ihrer zarten Art an magische Träumereien erinnern.

Wie die Bilder spiegeln auch seine Skulpturen und Objekte einen sich ständig wandelnden Prozess wider. Geometrische Kuben oder Quader scheinen sich in organischen Bewegungen konkaver oder konvexer Formen unterzuordnen. Höhlenartige Öffnungen saugen das Umfeld auf und verleihen der Skulptur trotz der Geschlossenheit eine besondere Leichtigkeit. Diese Formgegensätze geben den Plastiken eine kraftvolle Dynamik, die ebenso in seiner Malerei zu finden sind.

- Robert Annweiler -

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In hoher Abstraktion verdichten sich amorphe Figuren und Flächen auf mehreren Ebenen zu eigenen Welten. Norbert Schmitt fordert den Betrachter seiner  Arbeiten zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Imaginationskraft auf. In  seiner Expressivität gibt er sich dem freien Spiel urbildlicher Kräfte hin und  verbindet schemenhafte Formen zu Bildstrukturen, die von seinen Reisen in fremde  Kulturen erzählen und auf deren unterschiedliche Symbol- und Zeichenebenen  hinweisen. Die malerische Vielschichtigkeit und Dynamik der "Projektionen" in Öl auf  Leinwand spielen mit verschiedenen Wahrnehmungsebenen, und der Künstler deutet in seinem Werk an, was jeder für sich selbst erkennen soll. "Projektionen"  bietet Raum zum Abtauchen und Entdecken.

Die Galerie l lädt zur Entdeckungsreise in die eigene Welt und  die Norbert Schmitts ein.  Norbert Schmitt wurde 1972 in Mainz geboren. Während seiner ersten   Geisteswissenschaftlichen  Auseinandersetzungen beschäftigte er sich mit  Malerei, Philosophie, Sozialästhetik, Rezitation und Bewegungskunst.  Anschließend studierte er Malerei und Plastik und wendete sich  zugleich der Schauspielerei an der Mahagi Schauspielschule in Basel zu. Die  Malerei führte ihn dann auf Reisen.

Heute lebt und arbeitet der Künstler im Süden Deutschlands. Norbert Schmitt war bisher erfolgreich mit seinen Werken sowohl in vielen  Städten Deutschlands als auch in Süd- und Nordamerika, Italien, Österreich, Frankreich, Spanien, Griechenland, Portugal, China und der Schweiz vertreten.

- Kathrein Weinhold, Galeristin -

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Schmitt schichtet seine Ideen in Bilder

Norbert Schmitt stammt aus Mainz, studierte Malerei und Bildhauerei. Die Beschäftighung mit Geisteswissenschaften sowie mit Schauspiel und Tanz und seine frühen Reisen in den USA, Mexiko, Guatemala, Spanien und Italien haben seine Kunst nachhaltig beeinflusst.

Seine Werke erschließen sich dem Betrachter nicht auf den ersten Blick. Sie laden aber zum Hineintauchen ein, um die Idee zu ergründen, die der Künstler in den vielschichtigen Bildern verborgen hat.

Mehrere Ebenen plastischer Farbschichtungen machen die Gemälde lebendig, beziehen den Betrachter in den Geist des Bildes ein, sprechen Bereiche an, die verloren gegangen sind und in der Meditation aus der Tiefe des Bildes steigen. Die Philosophie des Künstlers spricht auch aus den ausgestellten Objekten, wie „Mumifiziertes Universum“ oder „Mumifizierter Kosmos“. So heißt es in Norbert Schmitts Credo: „Was man im Geiste will, das ist im Zentrum, denn es lebt in uns das Zentrallicht des Universums auf.“

- Christa Lehr -

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Norbert Schmitt wurde 1972 in Mainz geboren, bereits 1992 hatte er Einzelausstellungen im In- und Ausland und ist schon früh in Galerien in Italien, Deutschland und der Schweiz vertreten.

Der Maler und Plastiker fühlt sich in vielen Ländern zu Hause und hat zahlreiche Eindrücke verschiedener Kulturen auch in seiner Kunst verarbeitet. Seine Arbeitsaufenthalte in den USA, in Mexiko, Guatemala, Spanien und Italien bereichern sein künstlerisches Spektrum durch die Auseinandersetzung mit den fremden Elementen anderer Kulturen.

"Wenn der Maler sich ein Bild von der Welt macht, wird aus diesem geistigen Abenteuer auch ein handwerkliches Abenteuer!" schreibt Albert Kossmann.

"Die Handschrift des Malers, aus vielen Farbschichten in seinen Bildern dynamisch lodernde Flächen zu schaffen, die für das Auge des Betrachters sowohl in den Bildraum hinein driften als auch aus ihm heraus lodern, ist Norbert Schmitt bei den Arbeiten mit skulpturalem Charakter treu geblieben." beschreibt Vogt-Gladigau die Werke des Künstlers.

Es ist versucht, nicht sinnliche, sondern urbildhafte Begebenheiten darzustellen, die dem Betrachter andeuten, wohin es gehen könnte, es aber nicht deutlich aussprechen, sondern versuchen den Betrachter auf die Reise zum Tempel durch seine eigene Imaginationskraft zu führen.

Der Betrachter soll in ein Geschehen hineingetragen werden, in dem er empfinden kann, was es heißt, ein Teil eines Prozesses zu sein und mitzuerleben, wie die Form im Begriff ist, in die Materie zu schreiten - oder auch wie die Materie wieder zur durchlässigen Form wird. Die Gemälde und Skulpturen wirken dadurch lebendig, man nimmt sich bewegende Einzelteile wahr, aus denen sich ein Ganzes heraus- kristallisiert.

Die Lösung lässt Schmitt uns nur erahnen, gibt sie uns aber nicht in mundfertigen Portionen, da die Kunst nicht erklärt, sondern erkannt werden will.

Wer beim Betrachten der Gemälde und Skulpturen den Schlüssel in sich selber findet, möge die Schleier dieses Geheimnisses lüften und eintreten.

- Dr. André Borsche -

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Norbert Schmitt setzt schraffierende, konturierende und gestisch frei schwingende Linien, die Breite des Pinsels verdichtet sie zu einer lasierenden oder opaken Oberfläche. Diese mehrschichtige Malerei verdeckt und offenbart zugleich und demonstriert den Kampf zwischen räumlicher und planimetrischer Wirkung. Seine Malerei mag begriffen werden als eine Kunst die sich spontan und expressiv dem Spiel der Kräfte überläßt. Norbert Schmitt beschreibt Reiseeindrücke, zwischenmenschliche Beziehungen und Erfahrungen kultureller Unterschiede.

Seine Arbeiten wirken wie Übermalungen und Überlagerungen eines ursprünglichen Disegnos , das sich zunehmend ins Amorphe auflöst, die äußere Wirklichkeit verläßt und in die innere Wirklichkeit eindringt.

Norbert Schmitts Plastiken vollführen eine aufsteigende, fast gleichförmige Bewegung, Konkave und Konvexe fügen sich zu organisch wirkenden Gestalten zusammen, die eine eigene Dynamik entwickeln. Abstrakte und gegenständliche Elemente verbinden sich zu einer in sich fließenden und dennoch geschlossenen Figur.

- Nicole Bubenzer, Kunst-Aktuell -

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Ein Maler und seine „Welten“

Wenn der Maler sich ein Bild von der Welt macht, wird aus diesem geistigen Abenteuer auch ein handwerkliches Abenteuer. „Welten“ nennt der in Mainz geborene Maler und Plastiker Norbert Schmitt eines seiner Werke.

Mit seinen erdhaften Malereien und Spachtelarbeiten baut sich der Künstler Norbert Schmitt eine eigene Welt, indem er Textilien mit neutraler Spachtelmasse auf den Holzgrund bindet und das Material mumifiziert. Die stumpfen Acrylfarben, die das Gerüst in subtile Töne tauchen, machen das Werk transparent und lösen beim näheren Betrachten die abstrakten Elemente auf. Wie Schemen treten Figuren aus dem Hintergrund. Hier und da lassen sich zudem im Ansatz Zeichen und Symbole alter Kulturen erkennen.

Mit dem Objekt „Wahr-Zeichen“ hat der Künstler ein Kreuz geschaffen, das es in sich hat: Die horizontalen und vertikalen Ausdehnungen symbolisieren einen Menschen mit ausgestreckten Armen, vielleicht einen nach den universellen Lehren ausgerichteten Sucher, der in eine bessere Welt strebt. Der diagonal nach oben gerichtete dreigeteilte Pfeil steht für Denken, Fühlen, Wollen.

- Albert Kossmann -

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Geboren 1972 in Mainz, beschäftigt sich Norbert Schmitt von 1992 bis 1997 intensiv mit Malerei, Bildhauerei und Geisteswissenschaften. Zeitgleich zu seinem Malerei- und Plastikstudium wendet er sich derSchauspielerei an der Mahagi Schauspielschule in Basel zu. Es folgen zahlreiche Auslandsaufenthalte in den USA, Mexiko, Guatemala, Spanien und Italien, die ihre künstlerische Umsetzung in Schmitts kraftvollen, dynamischen, ebenso eigenwilligen wie fesselnden Assemblagen und Bildwelten finden. Sehnsuchtsskizzen der Menschen, persönliche Beobachtungen und Erlebnisse, aber auch Sinnbilder und Konstrukte der Moderne treten in einen in sich geschlossenen Mikrokosmos zwischen Abstraktion und symbolhaftem Naturalismus. Maßgebend ist bei Schmitt die Verwendung von Schrift im Bild. Die Texte befinden sich innerhalb der Bilder, so dass der Betrachter in das Bild gezogen wird. Die Worte sind bewusst so platziert und auseinandergezogen, dass sie aufmerksam darauf machen, wie wir heute in bloßen Symbolen leben, die sich dadurch zeigen, dass wir ' im Allgemeinen ' Worte mit starren, eindimensionalen Bildern belegen. Andererseits erweitert sich dadurch die Substanz der 'lyrischen Malerei' Schmitts: Er spricht Probleme der heutigen Zeit an; deutet darauf hin, dass wir innerhalb unserer Kulturgeschichte immer wiederkehrenden Situationen und Fragen ausgesetzt sind. 'Das Wesentliche', so beschreibt Schmitt seine künstlerische Arbeit als Maler und Plastiker, 'passiert eigentlich während der Schaffensphase. Ich überlasse meine Malerei dem Spiel der Kräfte und somit wird der Prozess zu einem meditativen Vorgang.' Seit 2009 lebt und arbeitet der Künstler am Hochrhein.

- Anja Jahns M.A. -


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Norbert Schmitt - DICHTende TEXTbilder: Wenn man versucht ist zu vermeinen, man hätte eindeutig erfasst was in einem der ausgestellten Werke Schmitts zu finden ist, wird man späterhin gänzlich überrascht SEIN, was, dahinterliegend, noch sich aufzutun bereit ist. Der Betrachter wird - wahrscheinlich in unendlichen Spielarten - immer neue An- und Einsichten ersuchen und erfinden können. So oft ein >Mensch< diese malerischen Texte, die eine Synthese zwischen Imagination und begrifflicher Intuition lautBILDEN, KONfrontiert, wird er in Spiegel und Spiegel von Spiegeln zu sehen vermögen. Die Malerei als auch der ge- und verdichtete Text, sind eingegrabene Spuren, die den Suchenden und Wagenden Kunstschmecker in eine mehrschichtige und zu einer, nicht an der Oberfläche haftenden, urteilsfreien EtappenANSICHT bringen können, die schon eine nächste neue AnSicht in sich bergen kann. Norbert Schmitt, das sind mehrfachgeschichtete schickende BildGeschichten in Mischtechnik auf Tableau und Papier. Zum ersten Mal vom Künstler, nach zweijähriger Entstehungsphase, gezeigt. Von gross bis ganz klein - so und nicht anders müssen sie sein: Eine Antithese zum abplatzenden Lack einer Kultur des willenlosen Absorbierers des unimexten monzantierten Einheitsmenschen. FRIEDEN HAT NUR DER DER SICH BEMÜHT. Intuition ist nicht länger Privileg, sondern ein Dürfen, für diejenigen für die Gewalt eine UnTAT ist. Der Handelnde ist identisch mit seiner Handlung. Philosophisch freilassende, malerische, Stichwortgeber. Jedes Bild ein neuer Impuls selbstständig zu denken und zu handeln. Gerade heute, wo man als mediale Gesellschaft mit möchtegernfertigen und scheinbar einzig möglichen Meinungen und Ansichten ‘inFORMiert’




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Der Kosmos der Gefühle - von Norbert Schmitt eingefangen in mehrfachgeschichteten BildGeschichten. Philosophisch freilassende, malerische, Stichwortgeber. Jedes Bild ein neuer Impuls, selbstständig zu denken und zu handeln. Wenn der Betrachter meint, das Werk bereits erfasst zu haben - so öffnen sich doch im nächsten Augenblick immer neue Ansichten und Bildwelten. Man muss sich bewusst einlassen auf diese lyrische Malerei, die Bildwelten sich öffnen und die Lyrik erschliessen lassen. Eintauchen, in den Kosmos der Gefühle.

Biographisches:  Norbert Schmitt, geboren 1972 in Mainz, studierte an der Hochschule für Geisteswissenschaften in Basel  und Malerei und Plastik bei Denis Emmelin. Seit seinem Studium als freischaffender Künstler tätig, stellt er regelmässig im In- und Ausland aus. Nach seinem Studium lebte und arbeitete er in Italien und unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa und Amerika. Er studierte an der Mahagi Schauspielschule und beschäftigte sich mit Bewegung und Tanz, um seine Ausdrucksformen zu bereichern.

Er hat sein Atelier im Jahre 2009 vom Mittelrhein an den Hochrhein und nach Prag verpflanzt.

Norbert Schmitt beschreibt Reisen durch die Bewusstseinsebenen, die - zeitgleich existent - hinter den Dingen aufzufinden, nicht irgendwo, sondern im Hier und Jetzt, eine Ode an die Wandlung in der Zeit sind.


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